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 Karte des Kökar-Rapakiwis:
 

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Von allen hier besprochenen Gesteinen ist der Kökar-Rapakiwi der am wenigsten bekannte.
Der Grund ist die ausgesprochen abgelegene Lage der spärlichen Aufschlüsse.
Kökar gehört zu Åland (geographisch, nicht geologisch) und liegt im Südosten der Inselgruppe.
 
Der im Süden der Insel Kökar anstehende Granit hat mit dem Rapakiwi nichts zu tun. Die Steinbrüche dort sind in den dreißiger Jahren angelegt worden. Damals sollte für Deutschland der Granit als Werkstein gebrochen werden.
Der Kökar-Rapakiwi findet sich ausschließlich auf einigen Schären im Seegebiet westlich von Kökar.
Alle Schären tragen auf der geologischen Karte (Blatt 1013 Kökar) die Signatur eines porphyrischen Granits.
Wie allerdings die Gesteine auf den einzelnen Schären genau aussehen und welche Varianten es gibt, ist nicht bekannt. Die Zahl der Schären und damit potentieller Aufschlüsse liegt bei etwa 20, die Angaben schwanken je nach verwendeter Karte.
Bisher (2005) habe ich es nur nach Söderharu geschafft. Eine Probe von der Insel Norrharu wurde 1924 von Mende mitgebracht. Sie befindet sich im Naturkundemuseum in Leipzig.
Weitere Proben sind mir (und anderen) nicht bekannt und auch in Finnland konnte ich weder Handstücke noch Fotos von Gesteinen der weiter südlich gelegenen Inseln auftreiben.
 
Die Größe der kleineren Schären ist auf der Karte ein wenig übertrieben, damit sie sichtbar bleiben. Auf einer Seekarte mit einem Maßstab von 1: 50 000 haben einige der Schären nur wenige Millimeter im Durchmesser, sind also im Original nur einige Dutzend Meter groß.
Schären, die auf der Karte keinen Namen haben, wurden nicht vergessen, sondern haben offensichtlich keinen Namen.
Für die Skizze hier habe ich drei verschiedene Karten als Vorlage benutzt. Dabei mußte ich feststellen, daß einige Namen von Inseln verschieden geschrieben werden. Beispielsweise
wird Norrharu auch NORRHARAN oder NORRHARUN geschrieben.
Die Inselgruppe ganz im Süden besitzt offensichtlich einen Gruppennamen: Lägnorna.
Von diesen trägt die nördliche Insel den Namen NÖLINGEN oder auch NELINGÖ.
Die Nachbarinsel heißt gar STORLÄGNEN und auch KARLBYBÅDAN.
 
Weiter südöstlich gibt es keine Schären mehr. Dieser Teil fehlt daher auf der Karte.
Allerdings gibt es unten eine kleine Skizze, die den Umriß des Rapakiwiplutons zeigt.
 
Kökar-Rapakiwi, Kokar Rapakivi