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Pyterlitischer Rapakiwi aus dem Laitilagebiet:
Anstehend bei Malko, etwa 4 km nordöstlich von Laitila
 
Dieser Rapakiwi besticht durch ein klares, von gleichmäßig großen Alkalifeldspäten bestimmtes Gefüge. Die hell-fleischfarbenen Einsprenglinge sind teils gerundet, überwiegend aber kantig. Ihre Größe schwankt zwischen 2 und 4 cm.
Alle Alkalifeldspäte zeigen perthitische Entmischungen und regellos eingelagerte Biotite. Im Gefüge zwischen den großen Einsprenglingen finden sich einige wenige, undeutlich begrenzte kleinere Alkalifeldspäte. Keiner der Einsprenglinge hat einen Plagioklassaum.
Der im Gestein vorhandene Plagioklas findet sich in Form grünlichgrauer Körner in der Zwischenmasse. Diese Kristalle, es handelt sich um mittelgroße Körner von ca. 2- 5 mm Durchmesser, sind häufiger als die des Alkalifeldspats aber weniger zahlreich als die Quarze. Der Plagioklas ist teilweise zersetzt und nur vereinzelt idiomorph.
 
Auffällig ist der Quarz. Er umrahmt in fast lückenlosen Reihen die großen Alkalifeldspäte. Ein schönes Beispiel für ein pyterlitisches Gefüge. Die Farbe der teils gerundeten, teils eckigen Quarze reicht von vereinzelt hell- bis überwiegend dunkelbraungrau.
 
Das dunkle Mineral ist überwiegend Biotit, der gelegentlich mit etwas Erz verwachsen ist.
Ein ausgesprochen schönes Gestein.
 
Auch diese Probe stammt aus der Sammlung von Frau von der Heide, Hamburg.
Polierter Schnitt:

 
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Pyterlit aus Malko, Laitilagebiet
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Ausschnitt unterhalb: Sehr schön sind die Umrahmungen der Alkalifeldspäte durch die rauchbraunen Quarze zu sehen.
 

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