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Quarzporphyre von Aland (Åland)  

1. Zusammenfassung
2. Ausführliche Beschreibung 
3. Karten, Bildergalerie, Leitgeschiebe?

Åland- Quarzporphyre sind rötliche bis rotbraune, manchmal auch dunkelbraune oder beige gefärbte Gesteine. Sie zeichnen sich durch auffällige Quarze und viele Kalifeldspäte in feinkörniger bis dichter Grundmasse aus.
Die Quarze sind in diesen Porphyren gerundet, ihre Ränder sehen zerfressen aus, manche sind zerbrochen. Ihre Farbe ist hell- bis dunkelgrau oder graubraun bis braun. Einzelne Exemplare können glasklar sein, dazu kommen milchigweiße oder trübe Quarze. Ihr Durchmesser liegt meist zwischen 3 und 5 mm. 

Die Feldspäte können rechteckig, kantengerundet oder ganz rund sein, zerbrochen oder weitgehend aufgelöst. Einige runde Feldspäte sehen aus wie die Ovoide in Rapakiwis und tragen auch deren Plagioklassäume. (Es sind ja auch die Ovoide eines Rapakiwis - hier nur in porphyrischem Gefüge.)
Die Farben der Kalifeldspäte sind blaßbeige, fleischfarben bis hin zu kräftig rot. Sie sind selten rein und enthalten oft Einlagerungen anderer Minerale, meist ist das Quarz.

Plagioklase kommen vereinzelt als singuläre Kristalle vor, eher aber als Saum um Kalifeldspat. Der Plagioklas kann rot, rötlichbraun, grünlichbraun oder grüngrau aussehen.

Die Rundung der Feldspäte und Quarze ist die Folge magmatischer Korrosion, einer randlichen Aufschmelzung bereits auskristallisierter Minerale.

Einige Beispiele für Åland-Quarzporphyre:
Quarzporphyr von Aland, quartz porphyry from AlandQuarzporphyr von Aland, quartz porphyry from Aland, mafische Einschlüsse

Mehr davon in der Bildergalerie

Seite 2

Herkunft der Porphyre
Geologischer Rahmen
Magmatische Korrosion
Magmenmischung
Plagioklase und Xenolithe

Seite 3

Bildergalerie
Karten
Leitgeschiebe?