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Historische Texte:

 


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Die Schriften sind nach dem Erscheinungsjahr geordnet.
"Helsinki" und "Helsingfors" bezeichnen die gleiche Stadt. Helsingfors ist der schwedische Name für Helsinki.

J. J. Sederholm: Ueber die finnländischen Rapakiwigesteine.
Aus: Tschermaks Mineralogische und Petrographische Mitteilungen,
Verlag Alfred Hölder, Wien 1891
   
Mit diesem Aufsatz führte Sederholm die Rapakiwis in die Geologie ein.
(32 Seiten, ca. 5 MB.)
 
W. Wahl: Die Gesteine des Wiborger Rapakiwigebietes.
Aus: Fennia, Band 45, Abschnitt 20, Helsingfors 1925
Eine ausführliche Beschreibung des größten Rapakiwivorkommens in Finnland (und Europa). Dazu Untersuchungen der Gesteine, Beschreibung einzelner Befunde und diverser Vorkommen verschiedener Rapakiwis.
(128 Seiten, ca. 22 MB.)
 
P. Eskola: On the Disintegration of Rapakivi.
Aus: Fennia, Band 50, Abschnitt 27, Seiten 1-29, Helsinki 1928
Dieser Aufsatz ist in englisch, aber gut lesbar, bebildert und kurz.
Zum Verständnis der Verwitterungserscheinungen sehr zu empfehlen!
(10 Seiten, ca. 1,5 MB.)
 
A. Postelmann: Der "Hindenburgstein" für das Reichsehrenmal Tannenberg.
Aus: "Zeitschrift für Geschiebeforschung und Flachlandsgeologie", Leipzig 1936.
Die Schrift ist politisch und dokumentarisch zugleich. Neben dem eigentlichen Anlaß (Begräbnis von Hindenburg) enthält der Text neben vielen Fotos Interessantes zur Bearbeitung, zum Transport sowie den petrographischen Details eines Großgeschiebes vom Kökar-Rapakiwi.
(33 Seiten, ca. 5 MB.)
 

Warum heute noch so „alte" Texte lesen?
 
Die scheinbar etwas betagten Aufsätze sind in mancher Hinsicht unverändert aktuell. Sie enthalten teilweise exzellente Exkursionsberichte und sehr gute Beschreibungen von Gesteinen. Eine heute leider gar nicht mehr selbstverständliche Hilfe für den Leser, der sich ein Bild machen möchte.
Gesteinsbeschreibungen veralten nicht und die Geländebefunde sind ebenso heute noch aktuell. Es sind natürlich nicht mehr alle Steinbrüche zugänglich und neue sind erschlossen: Aber zur Einarbeitung in das Thema und zur Vorbereitung von Exkursionen sind diese Beschreibungen sehr zu empfehlen.
 
Bei der Interpretation der Befunde gibt es naturgemäß Veränderungen.
Es haben sich neue Erkenntnisse ergeben, insbesondere sind die heutigen Alterbestimmungen einigermaßen genau - damals undenkbar.
Wenn man allerdings neuere und ältere Texte zum gleichen Thema liest, stellt man schnell fest, daß auch heutige Geologen in manchen Punkten nicht viel schlauer sind als unsere Altvorderen.