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Rapakiwis

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Rapakiwi-Granite
Hinweis zur Bestimmung
 
- Einführung: Was sind Rapakiwis?
- Verwitterung (oder: Wie kam das Gestein zu seinem Namen?)
- Historische Texte.
 

  Rapakiwis aus der Ostsee 

    Ostsee-Rapakiwi: Ein auffällig oranger-roter, porphyrischer Rapakiwi-Granit aus der nördlichen Ostsee. Sehr wahrscheinlich stammt er aus dem Nordbaltischen Pluton.
  Rapakiwis aus Finnland 
 
  Wiborg
 
    Wiborgit: Der klassische Rapakiwi in der typischen Ausprägung. Sie sehen hier mehrere Proben aus dem südwestlichen Teil des Wiborger Rapakiwigebietes.   
       
    Pyterlit. Die Probe zeigt den zweiten wichtigen Gefügetyp der Rapakiwis. Das Gestein stammt aus der Typlokalität bei Pyterlahti. Aus diesem Material ist die Alexandersäule in St. Petersburg gefertigt.
       
    Wiborgit: "Baltic Brown" Dieses Gestein kommt aus einem Steinbruch nahe der Stadt Ylämaa, die mitten im Wiborg-Pluton liegt.
Das Gestein wird in großem Maßstab als Dekorstein verkauft.
       
  Vehmaa
 
    Rapakiwi von Kevo
Hier haben wir einen typischen Vertreter aus dem Vehmaapluton. Wenig spektakulär aber höchst repräsentativ für die Gesteine in den südwestfinnischen Rapakiwigebieten.
       
    Grüner Pyterlit:
In den Nystadtmassiven finden sich mehrfach grüne Rapakiwis. Südlich von Taivassalo wird diese Variante als Werkstein gebrochen. Solche Gesteine sind im Geschiebe sicher zu erkennen.
 
       
    Hellgrauer Pyterlit
Im nördlichen Teil des Vehmaagebietes gibt es beim Ort Puotila mehrere Aufschlüsse mit einem hellgrauen bis fast weißen Rapakiwi. Die Gefügeformen wechseln auf kurzer Entfernung.
 
       
Laitila
 
    Lellainen-Rapakiwi.
Dieser Rapakiwi ist als Leitgeschiebe für das finnische Festland geeignet. Das Gestein stammt aus dem Osten des Laitilaplutons und führt Blauquarze sowie grünen Plagioklas.
       
    Weißer Rapakiwi aus Laitila.
Weiße Rapakiwis sind ausgesprochen selten.
Dieser hier stammt direkt aus Laitila. in seinem Gefüge finden sich Ovoide ebenso wie idiomorphe Einsprenglinge.
 
       
    Rapakiwi aus Katinhäntä.
Dieses Gestein zeigt in exemplarischer Weise den Formenreichtum der Rapakiwis. Verschieden entwickelte Alkalifeldspäte finden sich nebeneinander, ein Karlsbader Zwilling ist ebenfalls angeschnitten.
 
       
    Pyterlitischer Rapakiwi.
Dieses Gestein stammt vom Ort Malko aus dem Laitila-Gebiet. Es zeigt ein ausgewogenes Bild mit schönem pyterlitischen Gefüge.
 
       
  Åland
    Åland-Aplitgranit:
Dieser Granit ist vor allem in Süden der Hauptinsel zu finden. Es handelt sich um die feinkörnige Variante der Granite aus der Rapakiwifamilie auf Åland.
       
    Åland-Granit:
Dieser Granit ist die Stammform der vielfältigen Gesteinsfamilie auf Åland. Ihm fehlen zwar die runden Augen, ansonsten zeigt er aber alle Kennzeichen eines Rapakiwigesteins
 
       
    Åland-Granitporphyr:
Granitporphyre haben eine feinkörnige Grundmasse mit größeren Einsprenglingen von Feldspat und Quarz. Auf Åland findet sich zusätzlich eine Form mit schwarz umsäumten Quarzen.
 
       
    Åland-Ignimbrit: Dieses Gestein entstand als Folge explosiver Vulkanausbrüche. In Rapakiwigesteinen sind Ignimbrite allerdings eine Rarität. Dieser hier gehört zu den schönsten Gesteinen aus ganz Skandinavien  
       
    Åland-Quarzporphyr:
Ein leicht zu erkennendes und im Geschiebe häufig zu findendes Gestein. Sein Merkmal sind die gerundeten Quarze, die sofort ins Auge fallen. Oft zeigen sie deutliche Korrosionserscheinungen.
 
       
    Åland-Quarzporphyr von Hammarudda:
Dieses Gestein wird jetzt im neuen Abschnitt über die Åland-Quarzporphyre beschrieben.
 
       
    Åland-Rapakiwi:
Der Rapakiwi von den Ålandinseln ist ein vorzügliches Leitgeschiebe. Er ist relativ leicht zu erkennen und weit verbreitet. Seine runden Feldspäte sind unverwechselbar.
 
       
    Åland-Rapakiwi mit wiborgitischem Gefüge:
Im Nordosten der Hauptinsel von Åland wechselt das Aussehen des Rapakiwis. Das Gestein gleicht zunehmend den Vertretern vom Festland. Große Ovoide sorgen für ein auffälliges Gefüge.
 
       
    Åland-Rapakiwis im Geschiebe. Hier sehen Sie beispielhaft einige Geschiebe, so wie man sie im Gelände findet: Schmutzig, naß und wenig attraktiv. Trotzdem kann man dieses Gestein relativ leicht erkennen.  
       
    Haga-Granit und Mariehamn-Granit:
Zwei Vertreter aus der Gruppe der gleichkörnigen Rapakiwi-Granite. Der eine stammt aus dem Süden, der andere aus dem Norden der Hauptinsel.

 

 
       
    Prick-Granit:
Besitzt eine gleichmäßig feinkörnige Grundmasse mit einzelnen schwarzen Biotitbutzen. Die Grundmasse besteht komplett aus graphischer Verwachsung von Quarz und Feldspat.
 
         
   weitere finnische Rapakiwis
 
    Kökar-Rapakiwi:
Dieses Granitmassiv liegt südöstlich von Åland und ist nur sehr unzulänglich bekannt. Sehen Sie hier Proben von zwei Schären - Norderharu und Söderharu.
       
    Reposaari-Rapakiwi:
Dieser Rapakiwi kommt aus einem abgelegenen Vorkommen von einer Halbinsel nordwestlich von Pori. Das Gestein enthält schöne große Ovoide und ist im Geschiebe gut zu erkennen.
       
    Fjälskär-Rapakiwi:
Dieser Granit ist mittelkörnig und enthält keine Ovoide. Er zeichnet sich aber durch eine Vielzahl zonierter Blauquarze und ein schönes Rot aus.
         
   Rapakiwis aus Schweden
 
       
     Rödö-Rapakiwi:
Schwedens schönster Rapakiwi. Dieser Abschnitt ist komplett neu, ausführlich und bietet detaillierte Informationen über alle relevanten Gefügeformen von Rödö.
       
    Götemaren heißt ein See im östlichen Småland, etwa 20 km nördlich von Oskarshamn. Er liegt innerhalb des Götemar-Granits. Dieser Rapakiwi ist ein porphyrischer Alkalifelspatgranit.
       
    Blå Jungfrun (Blaue Jungfrau) ist der Name einer Insel und dieses Granits, aus dem die Insel besteht. Sie liegt zwischen Oskarshamn und der Insel Öland.
Wegen des kleinen Vorkommens ist dieser Granit eine Rarität im Geschiebe.
 
         
  Norwegens Rapakiwi
 
         
    Drammen:
Dieser Rapakiwi-Granit ist der jüngste in Europa.
Er stammt vom Westufer des Oslofjordes. Dort befindet sich innerhalb des Drammen-Granits ein kleines Areal mit Rapakiwigefüge.