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Kinne-Diabas:
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Dieser Diabas gehört zu den wenigen Gesteinen aus der Basaltfamilie, die als Leitgeschiebe benutzt werden können.
Kinne-Diabas (schwedisch: "Chinne" gesprochen) kommt aus Västergötland.
Dort steht das Gestein unter anderem am Berg "Kinnekulle" an, von dem es seinen Namen hat.
Der Kinnekulle liegt nordöstlich von Lidköping am Vänernsee.
 
Das Kennzeichen dieses Diabases sind die rundlichen "Noppen".
Es handelt sich um Augit, der durch die Verwitterung herauspräpariert wird und sich dann etwas heller absetzt. Oft sind die rundlichen Flecke fühlbar erhaben.
Im frischen Bruch ist Kinne-Diabas nur schwer oder gar nicht zu erkennen.
Das Gestein besteht aus Plagioklas (48%) und Augit (41%) sowie etwas Apatit und Erz, die zusammen auf 6% kommen. Der Rest verteilt sich auf Orthoklas, Quarz, Chlorit u.a. (Hesemann 1975).
 
In Norddeutschland ist Kinne-Diabas weit verbreitet.
Es gibt auffällig viele kleinere Geschiebe in der Größe zwischen 10 und 20 cm Durchmesser, vereinzelt finden sich aber auch recht große Brocken.
 
Erstes Bild: Kinne-Diabas an der Ostsee.
 
Kinne-Diabas

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Das nächste Stück hat ein weniger grobes Gefüge.

 
Kinne

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Verschiedene Varianten zusammen:
 

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Kinne Diabas

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Hier noch ein Foto eines größeren Geschiebes am Strand bei Klütz (Ostsee).
Die typischen Noppen sind links vom Hammer am besten zu erkennen.
 
 

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